Motoryachten
Dieser Typ von Schiffen wird als Wasserfahrzeug mit mehreren Verbrennungsmotoren oder Elektromotoren definiert. Motoryachten sind sowohl für Binnen- als auch Küstengewässer geeignet. In Deutschland benötigt an zum Lenken eines Motorboots bzw. einer Motoryacht mit mehr als 5 PS ( 3,6 Kw ) Leistung an der Propellerwelle einen Sportbootführerschein.
Man unterscheidet zwischen Motorbooten und Motoryacht. Motorboote, die bewohnbar sind und zu Freizeitzwecken genutzt werden können, bezeichnet man als Motoryacht. Zudem sind Yachten mindestens 7 Meter lang. Ab einer Länge von 15 Metern spricht der Fachmann von einer Maxiyacht. Schiffe mit über 25 Meter Länge werden auch als Megayachten bezeichnet. Motoryachten sind besonders stark motorisiert und können beispielsweise Wasserskifahrer ziehen.
Eine typische Motoryacht auf europäischen Gewässern ist zwischen 10 und 15 Metern lang und kann bis zu 1500 PS und mehr haben, kleinere Motoryachten haben um die 400 PS.
Ein übliches Baumaterial für den Rumpf einer Yacht ist glasfaserverstärktes Kunststoff, auch als GFK bezeichnet. Andere Materialien wie Holz, Aluminium, Stahl oder Ferrozement (Beton) werden heutzutage nur noch selten eingesetzt.
Die Bauart einer Yacht kann ganz verschieden sein. Am gängigsten ist aber die Dreieckfeilen Form des Rumpfes, da diese bei höherer Geschwindigkeit einen optimalen Vorschub ohne große Wasserverdrängung bietet.
Bei der Ausstattung einer Yacht kommt es kann auf die Wünsche und Vorlieben des Auftragsgebers an. Dieser kann aus einer mittlerweilen riesigen Produktpalette wählen. Das ist auch von Werft zu Werft unterschiedlich. In Europa gebaute Motoryachten müssen allerding der gültigen CE-Norm entsprechen und werden je nach Ausrüstung und Bauweise einer Kategorie von A bis D zugeordnet.