Als Katamaran wird ein Boot mit zwei separaten Rümpfen bezeichnet, wobei diese Rümpfe fest miteinander verbunden sein müssen (z.B. mit einem Tragdeck). Das Wort Katamaran kommt aus dem Tamilischen und bedeutet so viel wie "2 Baumstämme". Die Idee des Katamarans haben die Europäer in Polynesien abgeschaut. Man unterscheidet, je nach Antriebsart, zwischen einem Motorkatamaran und einem Segelkatamaran. Letzteren findet man sicherlich auch irgendwo im Spiel
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Der Vorteil dieser Schiffsbauweise liegt in erster Linie darin, dass diese Schiffe auf dem Wasser sehr stabil sind. Durch die zwei miteinander verbundenen Rümpfe können viel größere Kräfte absorbiert werden als bei üblichen Booten. Zudem sind Katamarane wahre Leichtgewichte und werden deswegen auch gerne bei speziellen Motorrennen eingesetzt. Allerdings hat ein Katamaran auch seine Nachteile gegenüber einem gewöhnlichen Schiff. Es ist nicht so leicht zu lenken und es ist nicht so sicher wie ein Schiff. Der Schwerpunkt der Konstruktion liegt auf dem Wasser, daher kentern Katamarane leichter und können nur mit Hilfe eines Kran wieder aufstellt werden.
Motorisierte Katamarane werden inzwischen sehr gerne als Arbeitsschiffe genutzt, z.B. als Fährschiffe. Mit Platz für 200 Gäste erreichen Katamarane eine Geschwindigkeit von 48 Knoten (ca. 80 km/h) und können so schnellen Fährverkehr gewähren. In Deutschland wird die Hochseeinsel Helgoland mittlerweise bevorzugt mit diesen Schiffen angesteuert. Die größten Katamarane der Welt sind 127 Meter lang und erreichen Spitzengeschwindigkeiten von 40 Knoten. Auffällig an diesen Schiffen ist der "Tunnel", der unter dem Boot durchführt.
Besegelte Katamarane werden in erster Linie für Sportveranstaltungen eingesetzt, beispielsweise bei dem weltbekannten Alinghi Cup. Aber auch Hobbyseefahrer nutzen Segelkatamarane für Freizeitausflüge.